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Die ReporterApp beim Usability Testessen

Digitalisierung ist ein komplexes und breites Feld, das von Technologie-Unternehmen nicht nur Anpassungsfähigkeit und Flexibilität fordert, sondern auch eine stetige Suche nach Innovationen und Optimierungen nach sich zieht. Um diesen Anforderungen gerecht werden zu können, wurde eine Vielzahl an neuen Methoden entwickelt, die nicht nur in der Start-Up-Szene ihre Nützlichkeit beweisen.

Was ist ein Usability Testessen?

Besonders das Thema „Usability“ treibt Softwareentwickler heutzutage um, denn Software muss intuitiv zu bedienen sein, ohne stundenlange Schulungen vorauszusetzen. Nach gängigen Standards weisen Navigation und Icons auf typische Handlungsweisen hin und müssen diesen auch entsprechen. Um die Usability auf Herz und Nieren testen zu lassen und Feedback von den Nutzern einholen zu können, die ja schlussendlich mit der Software agieren, hat die Agentur für Onlinekommunikation „Quäntchen und Glück“ das Usability Testessen ins Leben gerufen. Hier kommen Teststationen und Tester aus den verschiedensten Branchen zusammen, um sich gegenseitig über die Entwicklung neuer Produkte auszutauschen. Das Motto „Wenn Du ein Problem hast, mach ’ne Party draus“ wird dabei buchstäblich umgesetzt. Freie Getränke und Pizza locken die Teilnehmer und machen die durchaus anstrengenden Testrunden zu einer unterhaltsamen Rundreise durch die Produkte. Eine Testrunde dauert 12 Minuten und folgt der „Thinking aloud“-Methode. Der Anwender erhält das Produkt und eine Aufgabenstellung und erläutert jeden Schritt, den er geht und jede Überlegung, die ihm dabei einfällt. Das Resultat ist unverzichtbares Feedback zu Usability und besonders der User Journey zu einem Produkt.

Am 03.12. lud dafür das Software-Unternehmen Pickware mit Softdrinks, Pizza, Lebkuchen und Glühwein ein, gemeinsam einen kritischen Blick auf neue Produkte zu werfen. Testessen sind allerdings nicht nur für Software-Entwickler oder digitale Innovationen spannend, so wurde in Darmstadt auch ein Getreideriegel aus Biertreber vorgestellt, den auch die Teststationen in der Pause schnell noch einem Geschmackstest unterzogen haben.

Die alfa ReporterApp auf dem Teststand

Die ReporterApp, deren Zielgruppe nicht nur erfahrene Redakteure, sondern auch freie Mitarbeiter und schlussendlich Leser und Kunden beinhaltet, ist dabei natürlich besonders auf eine intuitive Bedienungsweise angewiesen. Selbstverständlich soll nicht jeder, der die App bedienen wird, vorher geschult werden. Unser Anspruch ist vielmehr „Install&Play“, das den Anwender durch die vor ihm liegende Aufgabe hindurchführt, ohne Vorkenntnisse zu erfordern. Insofern war für uns klar, dass die App vor allem von branchenfremden Nutzern getestet werden muss. Das Usability Testessen wurde zum perfekten Prüfstand.

6 Runden mit deutlichem Feedback

Zunächst sei gesagt: Aus einem Usability Testessen geht man nicht ohne Kritik heraus und das ist auch nicht der Anspruch der Teilnahme. Besonders die Vielfältigkeit der Meinungen sorgen dafür, dass es immer Verbesserungswünsche gibt. Und genau diese Verbesserungswünsche sind für uns als Unternehmen von Bedeutung, um uns und unsere Produkte effizient optimieren zu können.

So wurden bereits in den ersten zwei Runden die Hauptkritikpunkte der ReporterApp identifiziert: Der „Bearbeiten“-Button für Aufgaben ist nicht präsent genug, das Wording der Buttons ist teilweise irreführend und auch die Standard-Sortierung muss nochmal überarbeitet werden. Zudem wünschen sich die Anwender eine Zwischensicherung und eine Entwurf-Funktion, um sich auch schnell mal Notizen machen zu können oder verschiedene Artikel-Versionen „auszuprobieren“. Des Weiteren wurden kleinere Anpassungen in Design und Wording vorgeschlagen, die das User-Erlebnis noch besser gestalten.

Besonders gefreut haben wir uns aber darüber, dass alle Tester ihre Aufgaben vollständig erfüllen konnten und viele Artikel und sogar ein Tweet entstanden sind, ohne dass wir helfend eingreifen mussten. Das allgemeine Feedback kann sich auch durchaus sehen lassen, denn allen temporären mobilen Redakteuren hat die App sehr gut gefallen. Die Übersichtlichkeit und Einfachheit wurden besonders gelobt. Auch die Idee, Content aufgabengesteuert erstellen zu können, fand große Zustimmung. Mit der ReporterApp wurde gerne gearbeitet und die Tester fanden sich in ihrer Aufgabenstellung unterstützt und abgeholt. Vor allem dieses Feedback ist für uns ein großes Lob, da wir uns auf dem richtigen Weg wissen, auch Leser dazu motivieren zu können, User-Generated-Content auf digitalem Wege zu erstellen und zu senden.

Things-to-come

Das Feedback des Abends bleibt natürlich nicht folgenlos. Besonders die vielen Anmerkungen zur ReporterApp werden in die nächsten Überarbeitungen eingeplant und behoben und auch die Buttons werden noch einmal mit professionellen UX-Designern besprochen, sodass wir hier das User-Erlebnis weiter verbessern können. Auch der Ausbau der Funktionalität wird uns ein Ziel sein. Zwischensicherungen und weitere Multimedia-Inhalte zum Upload anzubieten gehört dabei zu den Features, die wir im nächsten Jahr in der Konzeption berücksichtigen. Wir freuen uns bereits jetzt darauf, die überarbeitete Version der ReporterApp auf einem weitere Testessen erneut prüfen zu lassen und zu erfahren, ob wir uns der Herausforderung mit noch mehr positivem Ergebnis stellen konnten.

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